Fußpilz ist eine oftmals chronische Pilzinfektion der Zehenzwischenräume, Fußsohlen und in schweren Fällen auch des Fußrückens. Befällt der Pilz auch den Nagel, spricht man von Nagelpilz. Symptome sind vor allem Juckreiz und Rötung, Schuppung oder Nässen. Tinea pedis, wie die Erkrankung von Ärzten bezeichnet wird, gehört zu den Dermatomykosen (Hautpilz-Krankheiten).
Fußpilz tritt sehr häufig auf: Schätzungen zufolge ist jeder Dritte in den Industrieländern davon betroffen. Mit dem Alter steigt auch die Rate der Infektionen, wobei Frauen seltener unter Fußpilz leiden als Männer.
Unsere Expertin: Dr. Bettina Prinz, Hautfachärztin mit Zusatzbezeichnung für Allergologie und Phlebologie
Erreger von Fußpilz sind überwiegend Fadenpilze, sogenannte Dermatophyten, die speziell die Haut und ihre Anhangsgebilde wie Nägel und Haare befallen. Vertreter, die sich bevorzugt an den Füßen ansiedeln, sind vor allem die Trichophyten. Der Arzt kann den Pilz unter dem Mikroskop nachweisen. Für eine sichere Diagnose muss er eventuell eine Pilzkultur anlegen. Zur Behandlung verschreibt er dann passende Medikamente, vor allem Salben.
Die Therapie ist oft langwierig, weil der Pilz hartnäckig ist. Vorbeugung ist deshalb wichtig. Der Fußpilz mag es feucht. Deshalb die Füße immer gut abtrocknen – vor allem in den Zehenzwischenräumen. Luft und Licht an Füße und Schuhe lassen und in Schwimmbädern Badeschuhe tragen.
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13.05.2009, aktualisiert am 28.10.2011
Bildnachweis: W&B/Markus Dlouhy, W&B/Ulrike Möhle
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